Hochschule Luzern an der führenden E-Commerce-Konferenz K5

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Über den Autor/ die Autorin

Institut für Kommunikation und Marketing IKM

Das Institut für Kommunikation und Marketing IKM der Hochschule Luzern – Wirtschaft ist das Kompetenzzentrum für integriertes Kommunikations- und Marketing-Management.

Kürzlich fand die K5, die führende Konferenz für E-Commerce und Future Retail, statt. Mittendrin: Matthias Schu, E-Food-Evangelist und Dozent für E-Commerce am IKM. Im Panel «Food & Delivery Insights – die spannendsten Entwicklungen» stellte er sich den Fragen der Moderatoren Sven Rittau (Co-Founder & MD K5 GmbH) und Jochen Krisch (Publisher Exciting Commerce) gestellt. Wir fassen die zentralen Aussagen und Meinungen über die neusten Entwicklungen am Food Markt zusammen.

Trends im Food Delivery

Matthias Schu sieht zwei Trends, die sich am Markt entwickeln. Einerseits das Thema Quick-Commerce und andererseits der klassische Wocheneinkauf. Er geht davon aus, dass es eine starke Vermischung von den beiden geben wird. Speed und instant Delivery werden immer stärker, jedoch nicht für die grossen, etablierten Handelsplayer. Der Markt hierfür ist noch zu klein und die grossen Player müssen bereits bei der herkömmlichen Value Chain aufgrund von Kapazitätsengpässen zuerst dafür sorgen, dass alles reibungslos abläuft. Deshalb entsteht dort eine Lücke, welche neue Player füllen können. Als Beispiel nennt hier Matthias Schu die Valora (avecnow.ch) und Migrolino (heymigrolino.ch). Beide versuchen mit einem begrenzten Sortiment und Lieferungen innerhalb einer Stunde aufzutrumpfen. Da es sich auch um unterschiedliche Zielgruppen handelt geht er nicht davon aus, dass im grossen Stile Marktanteile einander weggenommen werden.

E-Commerce

Die neue Ernsthaftigkeit in der Schweiz

Coop und Migros versuchen die Strahlkraft der Marke auszunutzen. Beide haben erkannt, dass kein Weg mehr am Onlinehandel vorbeiführt. Aus diesem Grund wurde leshop.ch durch Migros-Online und Coop@home durch coop.ch ersetzt. Dadurch kann mehr Traffic auf der eigenen Website generiert werden und man erhofft sich mehr Umsatz. Dies zeigt auch, dass man bereit ist zu investieren. Jedoch ist auch dieser Markt noch nicht komplett ausgeschöpft. Deshalb versuchen immer wieder neue Player ihre Chancen zu nutzen. Als Beispiel kann hier Farmy genannt werden. In Zeiten, wo Coop und Migros nicht in der Lage waren zu liefern und man trotzdem nicht klassisch in den Supermarkt gehen wollte, haben die Leute nach alternativen gesucht und diese in Farmy gefunden. Aus diesem Grund ist Farmy in den letzten Jahren stetig gewachsen und hat sich mittlerweile als dritt grösster Player im Online Lebensmittelhandel etabliert. Anders als bei Coop und Migros kann man jedoch den Lieferslot nicht selbst auswählen.


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