E-Commerce Take Aways 1 bis 4 – von Geschäftsmodellen, Strategien und Kuscheln mit Google

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Über den Autor/ die Autorin

Michael Nussbaumer

Michael M. Nussbaumer ist Dozent und Leiter des CAS Onlineshop und Sales Management am Institut für Kommunikation und Marketing IKM. Er ist Co-Autor des E-Commerce Canvas und Gründer der E-Commerce-Agentur M8 GmbH.

In den ersten Kurstagen des CAS Online Shop und Sales Management legen wir mit Geschäftsmodellen und Strategien wir eine solide Basis für den gesamten Kurs, bevor wir mit SEO gleich einen ersten zentralen Teilaspekt von E-Commerce beleuchten. Was die Studierenden dabei lernen und für sich mitnehmen, halten sie in ihrem persönlichen E-Commerce-Away fest.

Die ersten vier Take-Aways:

  • Was ist ein Geschäftsmodell? (1)
  • Frage nach dem «Wieso» – das «Wie» kommt später (2)
  • Why how what? Von der Konzeption zur Umsetzung im Digital Business (3)
  • SEO – Kuscheln mit Google? (4)

Was ist ein Geschäftsmodell? | E-Commerce Take Away 1

Thema: Strategieentwicklung & Geschäftsmodelle im Digital Business

Dozent: Dr. Markus Meierer, Dozent und Data Scientist / Research Group Leader „Social Networks & Consumer Behavior“ University of Zurich

Im CAS Online Shop and Sales Management an der HSLU behandelten wir am ersten Tag verschiedene Business Modelle – dies unter Berücksichtigung der neuesten Trends. Auch der Einsatz von Tools zur strategischen Umsetzung von Massnahmen stand im Zentrum.

Für einen besseren Einblick und Vergleich analysierten wir Unternehmen aus verschiedenen Branchen. In Wirtschaft, Industrie und Dienstleistung etc. ist Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Kundinnen und Kunden erwarten einen nahtlosen Übergang von der Off- zur Onlinewelt. Eine Herausforderung für Unternehmen ist daher z.B. das Erkennen der Touchpoints mit bestehendem Kundenkreis und zukünftigen Zielgruppen. Ein zentrales Stichwort ist dabei «Omni-Channel», also die Möglichkeit, Kunden kanalübergreifend anzusprechen. Bei den Trends wurden auch das Lancieren von Eigenmarken sowie Analysen zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung behandelt.

«Die Tools (z.B. Business Model Canvas) werden in Unternehmen verwendet, damit alle vom selben sprechen und keine Missverständnisse entstehen.»

Dr. Markus Meierer

Was ist der Unterschied zwischen einem Geschäftsmodell und einer Strategie? Das Geschäftsmodell zeigt auf, wie ein Unternehmen mit welchen Ressourcen funktioniert. Zur Darstellung von Geschäftsmodellen eignet sich das Tool Business Model Canvas (BMC). Es dient zur Überwachung von Erfolg und Misserfolg.

Interessiert, wie der Beitrag von Ajla Elkasovic (Einkaufsassistentin bei Vinzenz Meier AG) weitergeht?

Lesen Sie die ausführliche Version des Artikels auf Linkedin.

Frage nach dem «Wieso» – das «Wie» kommt später | E-Commerce Take Away 2

Thema: Erarbeitung von Strategien & Konzepten im Digital Business 

Dozent: Malte Polzin, Dozent und CEO STEG Electronics AG

Am dritten CAS-Tag hat uns Malte Polzin die wichtigsten Eckpunkte einer E-Commerce Strategie nähergebracht. Er zeigte und erklärte das Carpathia 8C E-Business Modell. Ein Aha-Erlebnis war für mich die Thematik rund um die Firmenkultur (Culture). Deren Einfluss auf die Strategie darf nicht unterschätzt werden. Die Kultur ist im besagten Modell grafisch in der Mitte angesiedelt. Zusammengefasst bedeutet es, dass man die elaboriertesten Geschäftsideen noch so gut einplanen kann – wenn dies der Kultur widerspricht, wird diese Idee nie richtig und tiefgreifend umgesetzt. Strategieänderungen müssen zur Unternehmung passen. Ansonsten wird der Richtungswechsel zu einem Kulturschock und man verliert die Unterstützung. Neben dem kulturellen Aspekt haben wir die weiteren Säulen einer E-Commerce Strategie besprochen.

«Bei der Steuerung von Projekten muss man darauf achten, diese durchzuboxen und vor allem um jeden Preis zu Boden bringen.»

Malte Polzin

Interessant war für mich, was man bei einer Strategieentwicklung tunlichst vermeiden sollte. Wir haben während des Kurses einen kleinen Auftrag erhalten. Wir sollten gewisse Onlineshops aus der strategischen Sicht beurteilen. In den Gesprächen bemerkte man schnell, dass es schwierig ist in der Vogelperspektive zu bleiben. Die Studierenden verirrten sich schnell in irgendwelchen Funktionen und Extras vom analysierten Onlineshop. Zum Beispiel, dass der Shop eine gute Filterung habe oder dass die Produkte schlecht beschrieben seien. Es gilt bei einer strategischen Analyse die entsprechende Blickposition zu wahren. Nur so kann man daraus die richtigen Konklusionen und Projekte herausschälen.

Interessiert, wie der Beitrag von Salomon Moser (Leiter Marktplatz bei Interdiscount microspot.ch) weitergeht?

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Why how what? Von der Konzeption zur Umsetzung im Digital Business | E-Commerce Take Away 3

Thema: Umsetzung von Strategien und Konzepte im Digital Business

Dozent: Malte Polzin, Dozent und CEO STEG Electronics AG

Malte Polzin startet den heutigen Unterricht zum Thema „Umsetzung von Strategien und Konzepten im Digital Business“ mit den Fragen nach dem WHY, HOW und WHAT:

  • WHY: Warum und wofür ist es wichtig?
  • HOW: Wie soll das Ziel erreicht werden?
  • WHAT: Was machen wir, um dieses Ziel zu erreichen?
  • Dazu verweist Malte auf ein bekanntes Video von Simon Sinek: „Start with why – how great leaders inspire action“.

Während dem Corona-Lockdown habe ich genauso wie alle anderen erfahren, was es bedeutet, wenn der stationäre Handel von heute auf morgen nicht mehr wie gewohnt verfügbar ist. Im Gegenzug verzeichneten die Onlinekäufe während dem Lockdown einen exponentiellen Zuwachs. Schnell waren Webcams für die eigene Home-Office-Tätigkeit Mangelware. Einige Onlineshops konnten durch schnelle Anpassungen, noch mehr Umsatz generieren und auf die steigende Kundennachfrage rechtzeitig reagieren. Andere Onlineshops hingegen kamen schnell an ihre Kapazitätsgrenze.

„Zum Thema Prozessoptimierung gilt der Grundsatz: so einfach wie möglich und so viel wie nötig.“

Malte Polzin

Anders als beim stationären Handel trifft der Käufer oder die Käuferin beim Onlinehandel zuerst eine Produktauswahl. Erst wenn der Produktentscheid gefallen ist, suche ich nach einem passenden Anbieter und schliesse in der Folge meinen Produktkauf ab.

Interessiert, wie der Beitrag von CAS-Teilnehmerin Yudi Seren (Verantwortliche PR & Marketing bei Recycling Entsorgung Abwasser Luzern REAL) weitergeht?

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SEO – Kuscheln mit Google? | E-Commerce Take Away 4

Thema: Suchmaschinenoptimierung

Dozent: Dr. Olivier Blattmann, CIO und Co-Founder der Internetagentur iqual GmbH

SEO, also Search Engine Optimization, ist ein Thema bei welchem so manchem die Haare zu Berg stehen und der kalte Schweiss ausbricht. «Kompliziert!» sagen die meisten! Doch was ist SEO eigentlich genau?

Bei SEO handelt es sich weniger um eine Suchmaschinenoptimierung wie es im deutschsprachigen Raum übersetzt wird, sondern vielmehr um eine Optimierung für Suchmaschinen. Ziel ist es vor allem im E-Commerce, möglichst viele Seitenaufrufe zu erhalten, um so wiederum möglichst viel Umsatz zu generieren. Aber wie schafft man es bei Google auf die erste Seite oder gar auf den ersten Platz? 

«SEO ist zwar komplex, aber nicht kompliziert.»

Dr. Olivier Blattmann

Im Grunde will Google das, was auch wir als Webseitenbetreiber wollen, nämlich Umsatz. Google will dem Nutzer schnell und effizient die Seite zeigen, welche er sucht. Funktioniert das und verwendet der Nutzer aufgrund der treffgenauen Suchergebnisse immer wieder Google, kann Google den eigenen Anzeigenverkauf ankurbeln und Geld verdienen. Um bei Google also in die engere Wahl zu kommen, muss eine Seite so gestaltet sein, dass diese dem Nutzer alles liefert, was er braucht. Webseiten sollen also nicht in erster Linie für Google designt werden, sondern für die Zielgruppe dieser Webseite.

Interessiert, wie der Beitrag von Madeline Amrein (Business Development bei SIGA Cover AG) weitergeht?

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