Von der Hochschule Luzern zu AI-Experten und Gründern – drei Erfolgsgeschichten

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Über den Autor/ die Autorin

Erwin Bucheli

Erwin Bucheli ist Content & Community Manager am Institut für Kommunikation und Marketing IKM der Hochschule Luzern – Wirtschaft.

Mit Sophie Hundertmark, Kevin Kuhn und Roman Schaller standen am ersten AI for Business am 2. März 2020 gleich drei Alumni auf der Bühne. Doch die drei haben noch weitere Gemeinsamkeiten: sie bringen viel Leidenschaft für das Thema AI mit und sind heute erfolgreiche Unternehmer. Welchen Weg sie eingeschlagen haben und was sie an AI besonders fasziniert, lesen Sie in diesem Blogartikel.

Sophie Hundertmark: die Chatbot-Expertin

Der Weg von Sophie ist ein schönes Beispiel dafür, dass eine Berufskarriere oftmals nicht vor oder nach, sondern oft auch mitten im Studium startet. Mit der Masterarbeit «Einsatz und Nutzen von Chatbots» im Major Online Business and Marketing (MSc) zündete Sophie nämlich den ersten grossen Funken eines regelrechten Chatbot-Feuerwerks.

Sophie ist nicht nur selbständige Beraterin für Chatbots, sondern auch nimmermüde Antreiberin der Schweizer AI-Szene. Fasziniert von den vielen Möglichkeiten, treibt sie Themen und Projekte mit Hochdruck weiter. Und wenn man sich insgeheim fragt, ob Sophie Hundertmark auch mal eine Pause macht: dann gibt sie auf Linkedin bekannt, dass sie gerade ein Buch schreibt…

«An der Hochschule Luzern habe ich den Grundstein für meine heutige Selbständigkeit gelegt.»

Sophie Hundertmark, Beraterin für Chatbots

Kevin Kuhn: der AI-Visionär

Mit einem Master in Online Business and Marketing, Online-Marketing-Erfahrung und viel Enthusiasmus im Gepäck hat sich Kevin nach dem Studium aufgemacht, die Welt der künstlichen Intelligenz zu erobern. Ein halbes Jahrzehnt später ist Kevin gefragter Experte und Speaker zu den Themen Data Mining, Datenvisualisierung sowie Machine und Deep Learning. Das persönliche Credo des Visionärs ist einfach und gut: «I inspire people working with data». Mit seiner Passion für Daten ist Kevin auch bei Jaywalker nicht alleine zu Hause. Er führt heute eine 20-köpfige Agentur mit Sitz in Luzern und Prishtina.

Am Meetup konnte ich von Kevin lernen:

  • dass sich Künstliche Intelligenz bei Weinempfehlungen durchaus mit den Vorschlägen eines Sommeliers messen kann
  • dass der Durchbruch der Dating-Plattform Tinder alles andere als zufällig ist und auf einem ausgeklügelten Algorithmus basiert
  • dass man bei AI-Projekten nicht zu weit denken, sondern zuerst die Low-Hanging-Fruits anpeilen sollte

«An der Hochschule Luzern schätze ich das grosse Netzwerk und das interdisziplinäre Denken.»

Kevin Kuhn, Managing Partner bei Jaywalker

Roman Schaller: der Softwareentwickler

Roman Schaller hat an der Hochschule Luzern die Ausbildung zum Informatik-Ingenieur absolviert. Nach Berufsstationen bei COSMO-Media, Sage Schweiz AG und Bison Schweiz AG hat er nach fünf Jahren die Firma Apptiva gegründet, welche sich auf individuelle App-Lösungen und Chatbots spezialisiert hat.

Dass er als Techie die Welt der Künstlichen Intelligenz für sich entdeckt hat, ist kein Zufall: schliesslich basiert KI auf Daten und Algorithmen. Auch wenn er sich in der Welt der Daten durchaus auch verlieren kann, behält er den Nutzer seiner Software stets vor Augen. Er liebt seinen Job, weil er damit «den Menschen das Leben durch Software einfacher machen kann.» Ein schönes, ja nobles Ziel!

«Die Hochschule Luzern bietet eine solide Ausbildung – und ist erst noch Host für coole Meetups!»

Roman Schaller, Partner bei Apptiva

Am Meetup konnte ich von Roman Schaller lernen:

  • dass zwei Chatbot-Typen unterschieden werden: Klick-Chatbots (ohne Texteingabe, mit einfacher Benuterzführung) und AI-Chatbots (Texteingabe zentral, erfordert AI zur Erkennung der Absichten)
  • wie man Chatbots mit Statistik testen kann
  • dass ich in Statistik besser hätte aufpassen sollen (Notiz an mich)

Wir bedanken uns insbesondere bei Sophie Hundertmark für die Initiative und freuen uns, eine Plattform für solche spannende Veranstaltungen bieten zu können. Ein nächstes Meetup in «der Zeit nach Corona» ist geplant.


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