Eine Weiterbildung führt Architektin Kerstin Kottlow aus der beruflichen Stagnation

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Über den Autor/ die Autorin

Douglas MacKevett

Douglas MacKevett ist Head of the MScBA Online Business and Marketing Major in English und Dozent für Wirtschaftsenglisch am Institut für Kommunikation und Marketing IKM.

Kerstin Kottlow besuchte den ersten Zertifikationslehrgang CAS Design Management der Hochschule Luzern im Frühjahr 2018. Heute arbeitet sie in dem jungen, dynamischen und internationalen Start-up MYCS GmbH (Gründung 2015 Berlin) und damit in einem Unternehmen, das dieselben Werte und ein ähnliches Mindset mitbringen wie sie.http://www.ch.mycs.com

Nach fünf Jahren bei ihrem alten Arbeitgeber fasste die Architektin Kerstin Kottlow den Entschluss, aus der beruflichen Stagnation auszubrechen und mit einer Weiterbildung ihren Horizont zu erweitern. Sie entschied sich für den erstmalig stattfindenden Lehrgang CAS Design Management an der Hochschule Luzern. «Mir erschien das Thema Design Management eine interessante Ergänzung zur Architektur zu sein.»

Weiterbildung zur Überwindung der beruflichen Stagnation

Für Kerstin Kottlow war die Teilnahme am Lehrgang CAS Design Management ein erster Schritt zur Überwindung der beruflichen Stagnation.

«Ich habe gelernt, dass die Orientierung und Weiterentwicklung einzelner Unternehmen stark von unserer eigenen persönlichen Entwicklung abhängen. Heute stehe ich für meine Werte und Vorstellungen ein, bin mutig und wage es, in die Richtung zu gehen, die zu mir passt.»

Das ist auch eine Parallele, die sie zur Umsetzung von Design-Strategien in Unternehmen ziehen kann. Unternehmen wie Apple & Co. haben es verstanden, ihre Werte und Vorstellungen im Design umzusetzen und schaffen somit unverkennbare Erlebnisse für den Nutzer. Man bleibt also mit überraschenden und erfreulichen Nutzererlebnissen in Erinnerung.

Netzwerkerweiterung und Rückendeckung

In guter Erinnerung an ihre Weiterbildung am Institut für Kommunikation und Marketing bleibt Kerstin Kottlow auch der Kontakt zu Studenten, Dozenten und Gleichgesinnten. «Ich erlebte das Semester als eine absolute Bereicherung und Erweiterung meines Netzwerks.» Unvergessen ist für sie die Marshmallow Challenge, über die sie bereits im eigenen Blog des Lehrgangs CAS Design Management berichtete.

Verständnis für die Zusammenhänge von Design und Wirtschaft

Meistens werden Produkte oder Dienstleistungen weiterempfohlen, die ein starkes Erlebnis beim Nutzer hervorrufen. Dass Qualität und Qualitätsversprechen übereinstimmen müssen, ist allseits bekannt. Aber auch Mitbewerber wissen, was für den Erfolg wichtig ist und wie man sich differenzieren kann: über gutes Design!

«Ich habe während meiner Weiterbildung ein erweitertes Verständnis aufgebaut über die Zusammenhänge von Design und Wirtschaft auch in Hinblick auf Trends.»

Den Co-Leitern des Lehrgangs Jan-Erik Baars (Buch: Leading Design) und Douglas MacKevett zufolge findet Design auf allen Ebenen eines Unternehmens statt. Lesen Sie dazu auch den Blogpost Design mässig bahnbrechend.

Neue Tools für passende Design-Strategie

Als besonders wertvoll schätzt Kerstin das Kennenlernen von neuen Tools ein. «Wir sind uns alle einig, dass man Kunden über das Design steuern kann. Doch wie setze ich das konkret in meinem Unternehmen um? Wie bringe ich es zustande, dass die Design-DNA konsequent auf allen Ebenen vertreten wird?» Die Weiterbildung am Institut für Kommunikation und Marketing der Hochschule Luzern geht dabei sehr konkret auf die Tools im Rahmen der vier «W`s» ein: Werkzeuge für das WER, WIE, WEM und WAS.

Kerstin Kottlow fasst ihre Erfahrungen vom ersten Lehrgang CAS Design Management zusammen:

«Ich habe nach meiner Weiterbildung einen Neuantritt gewagt und bin nun gespannt, wohin mich meine Reise führen wird.»


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