7 Do’s für eine erfolgreiche Influencer-Kampagne

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Über den Autor/ die Autorin

Tina Gerber

Tina Gerber ist Gründerin und Content-Creator des Outdoorsport- und Reisebloggs outsideisfree.ch und blogged als Gastautorin aus dem Unterricht des CAS Online Media and Campaign Management.

Influencer Marketing ist in aller Munde. Jeder will mitmachen, aber nur wenige Schweizer Unternehmen beherrschen diese Disziplin. Hier meine 7-Punkte-Checkliste, die eine Frustration nach der ersten Umsetzung vermeiden soll.

  1. Mach ein Konzept:
  2. Ohne ein Konzept läuft gar nichts. Diese Punkte solltest du unbedingt ausformulieren:

    • Strategie
    • KPI’s
    • Kreatives Konzept
    • Welchen Wert soll der Content stiften für die Zielgruppe, die es sehen soll?
    • Welchen Wert soll die Zusammenarbeit gegenüber den Influencern haben?

  3. Ansprechperson:
  4. Die Influencer wollen eine Ansprechperson, die für sie allein zuständig ist. Bestimme also jemanden in deinem Unternehmen, welcher diese Funktion gewissenhaft übernehmen kann.

  5. Die Wahl des Influencers:
  6. Vertrauen gewinnen ist in diesem Spiel zentral. Vertrauen, das Kunden gegenüber einem Influencer haben, ist also Gold wert. Doch nicht jeder X-beliebige Influencer passt zu deinem Unternehmen. Sei smart bei der Wahl deines zukünftigen Markenbotschafters und plane bei der Suche genügend Zeit ein. Gesunder Menschenverstand gepaart mit einigen hilfreichen KPI’s, wie zum Beispiel dem Messen der «Engagement Rate», wird dich bei der Auswahl schon sehr weit bringen.

    Auf der Plattform www.influencer-check.ch werden dir jeweils die Top-20-Influencer in verschiedenen Kategorien ausgespielt.

  7. Partnerschaft:
  8. Wenn du deinen Influencer gefunden hast, dann plane ihn für mehrere Umsetzungen ein. Influencer wollen Partnerschaften, die nachhaltig sind. Tipp: baue eine strategische Partnerschaft auf, die dir folgendes bringen wird:

    • Steigerung des Abverkaufes
    • Branding
    • Content
    • Social Listening – dein Ohr ist via Influencer direkt beim Kunden
    • Integrierte Feedbacks in die Produktentwicklung und Markenstrategie

  9. Entlohnung:
  10. Es gibt verschiedene Modelle von Entlohnung – wähle die Form, welche am besten zu deiner Unternehmung passt – aber sei dir bewusst, Influencer arbeiten nicht umsonst!

  11. Influencer-Agenturen sind ein No-Go!
  12. Lass die Finger von Influencer-Agenturen. Denn du bezahlst in der Regel 50% mehr, du verlierst die Inhouse-Expertise und du führst keine direkte Kommunikation mit dem Influencer.

  13. Messe:
  14. Verlange von deinen Influencern Auswertungen und Statistiken der getätigten Posts und Auskunft über die Zielgruppe – so kannst du die Kampagne stets kontrollieren und gegebenenfalls optimieren.

Zu guter Letzt; nur weil aktuell alle mit Influencern arbeiten wollen, heisst das noch lange nicht, dass es auch der richtige Weg für dein Unternehmen oder deine Kampagne ist.


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