Bloggen im Wissenschaftskontext

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Über den Autor/ die Autorin

Ursula Stalder

Ursula Stalder ist Senior Researcher/ Dozentin an der Hochschule Luzern – Wirtschaft. Sie lehrt, forscht und berät im Bereich Online-Kommunikation und den Auswirkungen der Digitalisierung auf Unternehmen, Organisationen und den öffentlichen Raum.

Meine Kollegin Ricarda T.D. Reimer, Leiterin der Fachstelle Digitales Lehren und Lernen der FHNW, hat mich auf einen Workshop der Universität Leipzig zum Thema wissenschaftliches Bloggen hingewiesen, den ich sehr interessant finde:

Mit Wissenschaftsblogs entwickelt sich rasant ein neues Genre, das bislang nicht im Methoden-Kanon und den bisherigen Reputationsmechanismen geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen vorgesehen war. Was genau bedeutet Bloggen für das akademische Schreiben und Publizieren? Wie verändert diese Kommunikationsform den wissenschaftlichen Alltag? Mit de.hypotheses.org wurde Anfang 2012 eine deutschsprachige Plattform für geistes- und sozialwissenschaftliche Blogs geschaffen, in deren Umfeld seither eine stetig wachsende deutschsprachige Community als Teil eines europäischen Netzwerks entstanden ist.

Schon nur die Blog-Plattform de.hypothesis.org ist ein tolles Beispiel, wie die neue Textsorte „Blog-Beitrag” von Experten für Experten genutzt werden kann – herumstöbern empfohlen!

Im Workshop der Universität Leipzig selber geht es zunächst um konzeptionelle und wissenschaftliche Aspekte des Bloggens generell – inklusive einiger best-practice-Beispiele aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Dann folgt ein praktischer Teil auf der Blog-Plattform de.hypotheses.org (WordPress). Der Workshop findet als “Preconference” zur DHd 2016 „Modellierung – Vernetzung – Visualisierung. Die Digital Humanities als fächerübergreifendes Forschungsparadigma“ vom 7. bis .12. März 2016 statt.

Alle Informationen zur Konferenz und Registrierung findet ihr unter http://www.dhd2016.de/


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