Slow Food und Digitalisierung – Warum Flohmärkte boomen

0
Teilen.

Über den Autor/ die Autorin

Antonia Steigerwald

Antonia Steigerwald ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikation und Marketing IKM.

Im Interview mit der Zentral+ erklärt Dorothea Schaffner, Forschungskoordinatorin am Institut für Kommunikation und Marketing IKM, warum Flohmärkte grade so im Trend sind und was das mit der Digitalisierung und Slow Food zu tun hat.

Flohmärkte, Tauschkreise und Quartierfeste sind in den letzten Jahren zunehmend beliebter geworden und werden es noch. Das zeigen unter anderem die mehr werdenden Veranstaltungen – private wie öffentliche. Im Vordergrund stehen Secondhandwaren, die getauscht oder verkauft werden. Flohmärkte stehen damit im Zeichen eines grösseren Trends, der sich gegen Massenkonsum und Überfluss, aber auch gegen Stress und Termindruck wendet.

Aktuelle Trends

«Bei Flohmärkten geht es um die Entwicklung dahin, dass der Besitz an Bedeutung verliert und man akzeptiert, dass dann etwas nur noch für einen gewissen Zeitraum seins ist.», sagt Dorothea Schaffner.

Doro

Prof. Dr. Dorothea Schaffner

Der Flohmarkt-Boom ist beispielhaft für aktuelle Trends, wie der Nachhaltigkeitsgedanke, Slow Food oder Sharing. Es geht bei diesen Entwicklungen weniger darum, Geld oder Zeit zu sparen, als darum, sich Gedanken um den eigenen Konsum zu machen und dabei vielleicht auf etwas Besonderes, mit einer eigenen Geschichte zu stossen.

«Der Boom von Sharing und Weiterverkaufen hat auch viel mit der Digitalisierung zu tun. Diese macht es uns viel einfacher, Dinge mit anderen Leuten zu teilen oder zu tauschen.»

Hier geht es zum vollständigen Artikel:
Avanzini, Jana: Flohmarkt-Trend in Luzern «Wir haben genug von immergleicher Massenware», in Zentral+, 05.06.2015.


Kommentar hinterlassen