Content is King?!? – Immer noch?

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Über den Autor/ die Autorin

Wie oft haben wir diesen Satz «Content is king!» schon gehört und gelesen? Es geht in die Tausende. Ich wusste aber nicht, dass Bill Gates diese Aussage bereits 1996 in einem Essay machte, als das Internet noch in Kinderschuhen steckte.

Verblüffend, wie er das Internet schon damals als einen Marktplatz von Ideen, Experimenten und Produkten beschrieben hat. In der Zwischenzeit haben sich einige seiner Aussagen bewahrheitet, andere hingegen nicht. Viele Blogs und Posts sind zum Thema geschrieben worden. Stimmt diese Aussage auch nach 20 Jahren noch? Und wie sieht es in Zukunft damit aus?

Content isn’t King. Trust is King

Dies schrieb Bernadette Coleman in ihrem Moz-Blog (2013). Es braucht eine Strategie, die auf die Zielgruppe ausgerichtet ist. Es braucht Inhalt, der relevant für den Nutzer ist, im richtigen Kanal veröffentlicht ist und damit Vertrauen schafft. Content ist gemäss Coleman’s Aussage der Weg, der zu Vertrauen führt.

Content Marketing Trends für 2015

Diese Aussage bestätigt auch t3n in den Trends für 2015: Es braucht eine Strategie, hochwertigen Inhalt und die richtigen Kanäle. Und zwar auf die Zielgruppe abgestimmt. Hochwertig muss nicht unbedingt komplex heissen, sondern darf interessant oder lustig sein, offene Fragen beantworten, Wissen erweitern oder einfach auf dem Smartphone gut lesbar sein. Die Optimierung für mobile Geräte ist ein Fokus, den Unternehmen 2015 unbedingt beachten sollten.

Blick in die Content-Zukunft

Arnie Kuenn von Marketingland (2015) beschreibt die Zukunft von Content Marketing in 5 Punkten:

  • Die Wichtigkeit der Content Strategie steigt. Es gilt, über Quantität und Qualität hinaus zu denken. Es geht darum, den richtigen Content für die richtige Person zur richtigen Zeit im richtigen Kanal zu produzieren.
  • Content Marketing ist Unternehmenssache. Content ist keine Kampagne, sondern das ganze Unternehmen muss bestrebt sein, dem Nutzer Mehrwert zu bieten. Dies bedarf ein Umdenken im gesamten Unternehmen.
  • Content wird wie ein Produkt behandelt. Es wird nicht mehr bloss eine Marke mit Content befüllt, sondern umgekehrt: Es werden Content Brands entstehen.
  • Mehr Tools, mehr Daten. Die technologische Entwicklung geht weiter, aber trotzdem gilt es, die Analyse-Tools und die Daten richtig auszuwerten und anzuwenden, um Nutzer personalisiert anzusprechen.
  • Mehr dynamischer und interaktiver Content. Heutiger Inhalt ist sehr Text-lastig: Blogs, e-Books, White Paper, Anleitungen. Die Zukunft gehört Videos und interaktiven Inhalten. Nur mit interessanten und interaktiven Inhalten wird es gelingen, dass Nutzer sich engagieren und Inhalte teilen. Geteilte Inhalte werden persönlicher erlebt und bleiben besser im Gedächtnis haften.

Was sagen andere Marketers?

NewsCred befragte an ihrer #ThinkContent Conference 2014 einige Marketers zur Zukunft von Content Marketing:

Welchen Schwerpunkt setzt ihr?

Bleibt es also bei «Content is King» oder übernehmen Daten diese Rolle? Wird «Content Personalization» das Buzzword? Oder ist es das schon? Braucht es in jedem Unternehmen einen Top-Analysten, der die Daten so auswertet, dass die erstellten Inhalte beim richtigen Nutzer ankommen? Welche Unternehmen können es sich leisten, personalisierte und massgeschneiderte Inhalte zu erstellen? Ann Gynn, Content Marketing Institute, hat in ihrem Blogbeitrag (2014) einige Tipps von Experten zum Thema «Personalisierte Inhalte» zusammengestellt, die ich sehr interessant finde.

Wie rüstet sich euer Unternehmen für die Content-Zukunft?

Quellen


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