Mobile Marketing – Neue Wege im Marketing dank mobiler Helfer

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Über den Autor/ die Autorin

Samuel Kirchhof

Samuel Kirchhof ist Masterabsolvent der Hochschule Luzern und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikation und Marketing IKM.

Beim IKM Update referierten Experten zu den Trends und Möglichkeiten des Mobile Marketing und zeigten, wie Kunden gezielt angesprochen werden können. Hier lesen Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.

Der treueste Begleiter des Menschen ist nicht mehr der Hund, sondern das Smartphone. Im Gegensatz zum Vierbeiner kann dieses nicht nur mit seinem Herrchen interagieren, sondern liefert Dritten eine Schnittstelle zum Kunden. Am IKM-Update «Mobile Marketing: Potenzial für Marketing und Vertrieb» vom 21.09.2017 kamen die drei Referenten jedoch nicht auf den Hund, sondern lieferten dem Publikum spannende Insights zum Thema Mobile Marketing.

Unternehmen mit Potenzial und differenzierte Kunden

Als erster Referent des Abends präsentierte Prof. Dr. Matthes Fleck eine spannende Auswahl der Resultate aus dem Forschungsprojekt «Mobile als Innovator in Marketing und Vertrieb». In der Schweiz schöpfen die Unternehmen noch lange nicht aus dem Vollen was die Möglichkeiten der Individualisierung über den mobilen Kanal betrifft, so Fleck.

Die Mobile User und somit die potenziellen Kunden auf der anderen Seite müsse man in verschiedene Segmente unterteilen um sie besser zu verstehen. Eine One-fits-all Mentalität sei in diesem Zusammenhang nicht zielführend. Die Aufteilung bewies, dass die Mobile User der Segmente unterschiedlich intensiv mit Mobile Marketing-Instrumenten in Berührung kommen.

Mehr Beiträge zum Forschungsprojekt Mobile als Innovator in Marketing und Vertrieb finden Sie hier:

Innovation in der Marktforschung und im Kundenbeziehungsmanagement

Beat Fischer vom LINK Institut zeigte neuste Erkenntnisse aus der Marktforschung. Im Zentrum der Präsentation von LINK standen neuartige Ansätze, um mittels mobiler Geräte und Out-of-Home-Lösungen (OOH) Kampagnenerfolge zu messen.

Durch die Einbindung von Beacons an Plakaten verknüpft mit der LINK-App auf den Smartphones von Probanden, konnte LINK beispielsweise die Werbewirkung von Plakatkampagnen messen. Indem Geolocation- und weitere Kundendaten mit den Beacon-Daten verknüpft wurden, konnte die Werbewirkung und das Konsumentenverhalten konstruiert werden.

Robert Blum vom Schweizer Startup Poinz dagegen verwandelt das Smartphone seiner User mit seiner App in eine intelligente Sammelzentrale für alle Arten von Treuepunkten. Über die App können Unternehmen ihre Kunden, die bei Ihnen Punkte sammeln, einfach und zielgenau mit weiteren Marketingmassnahmen per Push-Benachrichtigung ansprechen. Beispiele für solche Marketingmassnahmen sind Gutscheine, die der Kunde erhält, wenn ein QR-Code eingelesen wird oder Push-Benachrichtigungen über die aktuellen Aktionen im Geschäft um die Ecke. Davon können sowohl Unternehmen wie auch Endnutzer profitieren.

Weitere Artikel zu den Referaten von Beat Fischer und Robert Blum finden Sie in den nächsten Tagen auf dem IKM-Blog. Die Referatsfolien stehen auf der IKM-Update-Webseite zum Download zur Verfügung.

Fazit

Nicht nur die spannenden Ergebnisse, auch die Fragen aus dem Publikum sowie die Besucherzahlen des IKM Update zeigen, dass Mobile Marketing ein aktuelles Thema ist, das bewegt und interessiert. Ob Schweizer Unternehmen in Zukunft vermehrt auf Mobile Marketing setzten werden ist laut Fleck jedoch nicht nur eine Frage der Möglichkeiten, sondern ob sie bereit sind für Mobile Marketing eine abgestimmte und übergeordnete Strategie im Unternehmen einzuführen.


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