In 4 Schritten zum Snapchat-Konzept

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Über den Autor/ die Autorin

Stephana Müller

Stephana Müller ist Online Marketing Managerin bei STUcard.ch.

Auf Snapchat tummeln sich vorwiegend Jugendliche im Alter von 13 bis 25 Jahren und ist somit der perfekte Kanal für STUcard.ch, deren Zielgruppe sich in dieser Range befindet. Vor allem unter 18-Jährige können via Snapchat perfekt erreicht werden. Evan Spiegel, der Gründer von Snapchat, verzeichnet hohen Traffic mit der App. Nicht zuletzt, weil Mama und Papa ein Profil auf Facebook haben – ultra uncool.

Snapchat lässt alle Nachrichten nach 24 Stunden verschwinden; ein Feature, das viele junge Menschen schätzen und das die App so beliebt macht. Es werden rund 400 Millionen Snaps pro Tag von ca. 100 Millionen User versendet. Spannend ist zudem, dass 70% der User weiblich sind.

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Nun, Snapchat ist neu und cool. Jedoch braucht es, wie bei jedem neuen Kanal, auch hier ein Konzept.

Dieses beginnt meist mit einer Analyse. Passende Fragen sind:

  • Ist meine Zielgruppe auf Snapchat aktiv?
  • Was für Content wird in welcher Frequenz gepostet?
  • Wer postet den Content?
  • Wie wird die Content Produktion organisiert?

Sind diese Fragen beantwortet, werden qualitative und quantitative Ziele definiert. Diese sind für jedes Unternehmen unterschiedlich und werden auf die Unternehmensstrategie abgestimmt. Seit einiger Zeit können quantitative Ziele mit dem Analyse-Tool http://snaplytics.io/ getrackt werden. In der App selbst ist lediglich die View-Anzahl pro Story ersichtlich. Die Ziele werden teilweise pro Kampagne einzeln definiert. Es ist klar, dass ein Wettbewerb, bei dem ein iPhone 7 verlost wird, mehr Teilnahmen erreicht als ein Wettbewerb, bei dem es eine CD zu gewinnen gibt.

Sind diese beiden Schritte definiert, wird eine Strategie für den Kanal festgelegt. Bei STUcard.ch sind dies in erster Linie «Brandawareness» und «Brandcoolness», sowie die «Dealbekanntheit» von den über 600 Partnern. Diese Ziele werden von der STUcard.ch Unternehmensstrategie abgeleitet.

Der letzte Punkt ist zugleich auch wieder der Anfangspunkt: das Controlling. Die qualitativen und quantitativen Ziele werden in einem einfachen Excel-Sheet erfasst und pro Story getrackt. Eine wichtige Neuerung war die Erweiterung der «Memory-Funktion» in der App. Die geposteten Storys können gespeichert werden und sind dann auch noch nach 24 Stunden verfügbar.

Bleibt Snapchat eine reine Messenger – und Social-Media-Plattform oder werden sie künftig ihre Funktionen mehr in unseren Alltag integrieren? Ein erster Schritt in diese Richtung wurde mit den Spectacles (Sonnenbrillen mit integrierter Kamera) bereits gemacht.

Es bleibt also spannend – wir werden Snapchat weiterhin genau beobachten.

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